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Die toten Autos von Belgien |
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Das Wetter war perfekt, stahlblauer Himmel und ein paar Schönwetterwolken am Horizont - so machten wir uns am Samstag auf zu einer neuen Entdeckungstour nach Belgien. Die erste Etappe war nach 1,5 Stunden erreicht, ein kleines verschlafenes Örtchen im Süden des Landes. Hier sollen in einem Wald an die hundert Oldtimer vor sich hin faulen. Nach zweimaligem Nachfragen bei den sehr hilfsbereiten Einwohnern kamen wir unserem Ziel näher. In einem unscheinbaren Wäldchen, von außen völlig abgeschirmt, fanden wir was wir suchten. Die tiefe Morgensonne strahlte warm auf einen Friedhof der besonderen Art. Dicht gedrängt liegen dort vergangene Schönheiten und werden langsam eins mit dem Waldboden. Die bunten Lackierungen der 50er und 60er Jahre sind längst vermodert, einzig die unverrottbaren Plastikbezüge der Sitze zeugen vom einstigen Bubblegum-Design der Innenausstattungen. Die Zeit vergeht wie im Flug, wir sprechen kaum ein Wort miteinander und jeder versucht auf seine Art mit den Eindrücken und der Vergänglichkeit des vom Menschen geschaffenen umzugehen. Schaut Euch die BILDER an und Ihr könnt ein Stück weit nachvollziehen, warum dieser Ort uns so sehr in seinen Bann zog. |
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Der verlassene Märchenpark |
Auf dem Weg nach Norden habe ich ein Ausflugsziel der besonderen Art besucht, einen verlassenen Märchenpark. Es ist wohl schon ein paar Jahre her, dass hier Sonntags Familien mit lachenden Kindern umher spaziert sind, inzwischen würde es den Kindern beim Anblick der Märchenfiguren angst und bange werden. Die gesamte Anlage ist mannshoch von Disteln und Brennnesseln überwuchert und mir war auch ein wenig mulmig zumute, vor allem die grimmigen Zwerge waren äußerst gruselig ;-) Hier geht's zum Album. Übrigens,Danke Daniel , für den Tipp! |
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Im März haben Christoph und ich die ersten Sonnenstrahlen ausgenutzt und einen Fototrip nach Antwerpen unternommen. Die Stadt, die nur 3 Stunden entfernt liegt, hat unheimlich viel zu bieten. Und das besonders günstig zumindest was die Spritkosten betrifft: Wir haben Autogas für 35 ct/L getankt :-)
Unser Hotel lag inmitten des jüdischen Viertels und am Vorabend des Sabbats herrschte vor der Tür ein geschäftiges Treiben der orthodoxen Juden in ihren traditionellen Kleidern.
Laut unserer Hotelmanagerin gibt es in der Stadt 26 Synagogen und eine Vielzahl jüdischer Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe.
Neben dem gigantischen Containerhafen und der malerischen Altstadt gibt es auch einen großen Bestand an Gebäuden aus der Jugenstilzeit. Diese Epoche mit ihren verspielten Details und floralen Ornamenten hat es mir besonders angetan.Im Fotoalbum gibt's mehr.
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Autofriedhof Gürbetal, Schweiz |

Am 3. Oktober 2008 machte ich mich mit Eckard auf den Weg zu einem besonderen Ort - nach Kaufdorf im Gürbetal/Schweiz. Dort befindet sich ein Schrottplatz auf dem ca. 1.000 Autos liegen. Das besondere ist, die Autos sind alle weit über 30 Jahre alt, manche sogar noch aus Zeiten vor dem letzten Weltkrieg. Die 500 Kilometer vergingen schnell, einzig das Wetter machte uns Sorgen.
Im Zielort angekommen fragten wir nach Messerli, der Autoverwertungsfirma, die auch heute noch existiert. Nachdem wir bei einem netten Herrn unsere Billets gelöst haben und uns durch den engen Eingangsblechverschlag quetschten stockte uns der Atem – wir brauchten eine ganze Weile bis wir diese surreale Ansammlung von Schätzen realisiert hatten.
Eine unglaubliche Menge an exotischen und bekannten Fahrzeugen und allen ist gemeinsam dass sie nach und nach von der Natur vereinnahmt werden. Sie sind mit Moos und Flechten bewachsen, teilweise ragen stattliche Bäume daraus hervor - hier und da baumelt noch ein Maskottchen am Rückspiegel. Man könnte Tage dort verbringen, jedes Fahrzeug hat seine Geschichte. Ich erinnere mich noch gut an den AMC Pacer aus den 70ern – für manche wohl eines der hässlichsten Autos der Welt – in himmelblau mit grassem Indianer-Interieur, das muss man einfach gesehen haben. Die schönsten Bilder findet Ihr HIER .
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Bei strahlendem Sonnenschein machten die Oldtimer der TrierClassics Station in Idar-Oberstein. Ein paar Schnappschüsse findet Ihr in der Bildergalerie

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Die Stadt hat ihre schönste Zeit irgendwie schon hinter sich. Allerdings ist die Festungsanlage einen Besuch wert. Für Eckard und mich war jedoch eine alte leerstehnde Villa mit ihren verwinkelten Zimmern das Highlight.

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